Willkommen auf den Webseiten
der Sondereinheit Ortungstechnik der Freiwilligen Feuerwehr Quierschied, Löschbezirk Göttelborn

Wir möchten Ihnen auf diesen Seiten:

1. ein paar einführende Infos zum Thema Mantrailing geben [Home],

2. die Sondereinheit Ortungstechnik sowie den Förderverein und seine Ziele vorstellen [Wir über uns],

3. unsere Hauptakteure - die Hunde - vorstellen [Vorstellung Mantrailer],

4. unsere Hundeführer und Helfer vorstellen [Vorstellung Mitglieder],

5. Infos zu Trainingsinhalten und -zeiten geben [Training],

6. unsere Einsätze chronologisch absteigend dokumentiert näher bringen [Einsatz],

7. die Möglichkeit bieten, Kontakt mit uns aufzunehmen [Kontakt] und

8. "uns mal richtig die Meinung zu sagen" [Gästebuch]

In Bereich [News] werden aktuelle Veranstaltungen angekündigt, Neuzugänge vorgestellt und generell über Neuigkeiten informiert. Und wer es genau wissen will, der schaut im [Impressum] nach. Hier gibt es auch Infos über Sponsoring und Unterstützung Dritter.

Im Folgenden werden nur ein paar einführende Informationen zum Thema "Mantrailing" aufgeführt. Es gibt bereits sehr informative und gute Seiten im Internet, so dass an dieser Stelle das Rad nicht neu erfunden werden soll. Wir sehen unsere Seite nicht als Informationsplattform zu diesem Thema sondern vielmehr als Hinweis auf die Existenz unseres Teams und Darstellung sowie Dokumentation unserer Arbeit. An dieser Stelle möchten wir auch auf eine sehr interessante Fernsehsendung des ZDF verweisen.

Mantrailing

Mantrailing ist das Folgen einer individuellen Geruchsspur eines Menschen. Diese Geruchsspur ist mit einem Fingerabdruck gleichzusetzen (also eindeutig und unverwechselbar). Der Hund (Mantrailer) kann daher die Spur eines (z.B. vermissten) Menschen eindeutig bestimmen und verfolgen.

Mantrailer können nicht in allen Fällen zur Suche vermisster Personen eingesetzt werden. Der Ort des Abgangs der Person sowie der etwaige Zeitpunkt (bis zu 72 h vor Beginn der Suche) sollten mindestens bekannt sein. Darüber hinaus muss ein individueller Gegenstand, welcher als Geruchsartikel zum Ansetzen des Hundes dient, vorhanden sein.

Neben dem ernsten Hintergrund der Suche nach vermissten Personen, bietet das Mantrailing auch die Möglichkeit, seinem Hund eine Aufgabe zu geben und mit ihm sehr intensiv und freundschaftlich zusammen zu arbeiten.


Um Mantrailer werden zu können muss der Hund  gleich mehrere Anforderungen erfüllen. Die folgende Liste soll einen Überblick über die wichtigsten Merkmale geben:

1. Gesundheit

2. Selbstständigkeit

3. Gute Nase und Suchwille (z.B. Jagdtrieb)

4. Physische und psychische Ausdauer

5. Ausgeglichenheit und Selbstbewusstsein

6. Soziale Verträglichkeit, Menschen- und Kinder-freundlichkeit

7. Geräusch- und Alltagsfestigkeit

8. ...

 

Damit der Hund die Spur eines Menschen aufnehmen und verfolgen kann, ist es erforderlich, einen individuellen Geruchsartikel (Sent) des zu suchenden Menschen zu erhalten.
Bei realen Einsätzen gewinnt man diesen Geruchsartikel (Kleidungstück, Schmuck etc.) am Wohnort der Person. Die Gewinnung des Geruchsartikels muss mit großer Sorgfalt erfolgen, da möglichst wenig fremde Geruchsstoffe den Artikel kontaminieren sollten.

Der Geruchsartikel wird z.B. in einen Kunststoffbeutel verpackt und dem Hund am Ansatzpunkt der Suche zur Geruchs-aufnahme angeboten (siehe Foto links).

Bei der Geruchsaufnahme agieren die Mantrailer sehr unter-schiedlich. Manche verschwinden förmlich im Beutel, andere streichen mit der Nase nur leicht über den Beutel.
Nach der Geruchsaufnahme erfolgt der Startbefehl durch den  Hundeführer und der Hund startet mit seiner Suche.

Das Mantrailingteam bestehrt aus einem Hund, dem Hundeführer und mindestens einem Helfer (Backup), wobei während Einsätzen eher zwei und mehr Helfer - vor allem zur Verkehrsabsicherung - zum Einsatz kommen. Das Team muss gut zusammenarbeiten und viel Erfahrung im Training gesammelt haben, um bei einem Einsatz den bestmöglichen Erfolg erzielen zu können.




 


Die Aufgaben der Helfer sind sehr umfangreich und wichitg. Von der richtigen Ausführung hängen die Sicherheit des gesamten Teams und dessen Erfolg ab!

Zu den Aufgaben der Helfer gehören:

1. Sichern des Suchteams (Verkehrssicherheit)

2. Abschirmung des Suchteams nach außen (Passanten, Kinder, Hunde, ...)

3. Beobachten der Körpersprache des Hundes (den Hund "lesen")

4. Orientierung im Gelände

5. Funken/Kommunikation

6. Beleuchten des Suchteams

7. Tragen von notwendigem Gepäck des Suchteams

Als wichtigste Anforderungen an Hundeführer und Helfer sind zu nennen:

1. Physische und psychische Belastbarkeit

2. Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft

3. Teamfähigkeit

4. Einfühlungsvermögen und Hundeverständnis

5. Sachkenntnisse (Erste Hilfe, Orientierung, Einsatzlogistik, ...)

6. Zeit und Geduld


   


  
 



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Letztes Update: 12.03.2012